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04-08-2011
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Familien Mediation

Die Familien Mediation ist ein freiwilliges,  alternatives Konfliktbewältigungsverfahren anstelle einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Die Mediation arbeitet mit einer fundierten Struktur, die es ermöglicht die Interessen und Bedürfnisse der Medianten mit Hilfe des Mediators herauszuarbeiten. Der Mediator arbeitet dabei mit unterschiedlichsten Techniken und hilft den Medianten bei der Erarbeitung einer einvernehmlichen Lösung ihres Konfliktes.

Ziel der Familienmediation ist es besonders bei Sorge- und Umgangsrechtskonflikten, die Medianten von einer belasteten Beziehungsebene zurück auf die Rolle als Eltern zu bringen. Es sind besonders die Kinder, die unter dem Streit der Eltern leiden und die von einer besseren, effizienteren und ausgeglichenen Kommunikation der Eltern am meisten profitieren.

Der Mediator moderiert die Diskussion und achtet darauf, dass beide Konfliktparteien ausreichend und im gleichen Maße Zeit haben ihre Sicht der Dinge darzustellen.

Das Ergebnis einer Mediation kann eine oder mehrere einvernehmliche Lösungen sein, die beide Konfliktparteien vereinbaren und die aus ihrer jeweiligen subjektiven Sicht gut sind, die aber auch objektiven Kriterien standhalten.

Die Professionalität des Mediators verbietet es dem Mediator selber jedwede Lösungsvorschläge zu unterbreiten, dies liegt allein in der Verantwortung der Medianten. Mediation ist kein Schlichtungsverfahren.

Die verschiedenen Phasen der Mediation

In der ersten Phase nutzt der Mediator das erste Treffen um mit den Medianten herauszufinden, ob der vorliegende Fall sich für eine Mediation eignet. Hierbei ist es wichtig zu untersuchen inwieweit die Medianten für ein Mediationsverfahren wirklich zugänglich sind. Darüber hinaus werden die Medianten über den Ablauf der Mediation sowie über die Konditionen des  Mediationsvertrages, den sie im Falle einer Mediation unterschreiben müssten, ausführlich informiert.

Die zweite Phase beginnt mit der gemeinsamen Auswahl der Themen, die besprochen werden sollen, wobei jeder Mediant völlig frei ist Themen einzubringen.

In der dritten Phase, der Kernphase der Mediation, werden die Interessen und Bedürfnisse der Medianten hinsichtlich ihrer Erwartungen analysiert. Ziel ist es für alle beteiligten Parteien die wahren Gründe hinter den geäußerten Forderungen zu verstehen.

Die vierte Phase ist eine kreative Phase, bei der sich die Medianten mit Hilfe des Mediators daran machen Lösungsvorschläge für die ausgewählten Konfliktthemen zu erarbeiten und zu formulieren.

Beendet wird die Mediation mit der fünften Phase, in der auf Wunsch der Konfliktparteien ein schriftlicher Vertrag formuliert werden kann. Dieser Vertrag beinhaltet alle gemeinsam ausgearbeiteten Vereinbarungen und wird von beiden Medianten unterschrieben.

 

Die Mediation baut auf die Prinzipien der Unparteilichkeit und der Verschwiegenheit des Mediators sowie auf die freiwillige Teilnahme der Medianten sowie deren Bereitschaft den gegenüber zuzuhören und zu respektieren.